
Schlagwort: Gärtnerei
Heute Morgen ist es mir auf einmal wieder eingefallen: Wir haben unser Firmenjubiläum total vergessen!
Am 1. Juli 1996 hat Ulrich Mornhinweg den Betrieb vom Vater Alfred übernommen! Also vor 30 Jahren. Wow, wie die Zeit vergeht! Unser großer Dank gilt Ihnen, liebe Kunden. Ihre Treue sorgt dafür, dass unser Betreib am Laufen bleibt. Dank auch an unsere Mitarbeiterinnen, die uns über die Jahre als wir auch noch das Blumengeschäft hatten, begleitet haben. Und ein ganz großer Dank an unsere Töchter Susanne und Martina. Sie waren Sieben, als Papa und Mama immer weniger Zeit für sie hatten. Auch wenn sie sich für andere Berufe entschieden haben, untersützen sie uns wo es nur geht. Während der Saison nehmen sie Urlaub um uns zu helfen und auch übers Jahr sind sie da; sonst würden wir es oft nicht schaffen.
Und noch ein Jubiläum: Vor 40 Jahren haben Ulrich und Heidi (damals noch Hahn) die Gärtnermeisterprüfung abgelegt.

Also: 30 Jahre Betrieb, 40 Jahre Meister – darauf ein großes Glas eiskalte Cola! … mit Alkohol haben wir es beide nicht so.
Puh, habt ihr auch das Gefühl, euer Balkon verwandelt sich gerade in eine kleine Sahara? Wenn das Thermometer nach oben klettert, geraten unsere grünen Lieblinge in den Balkonkästen ordentlich ins Schwitzen.
Als Gärtnerin weiß ich: Jetzt brauchen die Pflanzen ein bisschen Extra-Fürsorge, um nicht schlappzuhängen. Damit eure Geranien, Petunien und Co. trotz Rekordtemperaturen knackig und blühfreudig bleiben, habe ich heute den ultimativen Hitze-Notfallplan für euch!
☝️ Mein Meister-Tipp für die perfekte Hitze-Pflege:
🌅 1. Der frühe Vogel rettet die Blüten: Morgens gießen!
Wenn die Sonne brennt, solltet ihr euren Gieß-Rhythmus anpassen. Gießt unbedingt in den frühen Morgenstunden!
- Warum? Die Erde und die Pflanzen sind vom Abend noch abgekühlt. Das Wasser kann tief in die Wurzeln einsickern, bevor die große Hitze einsetzt.
- Gärtner-Warnung: Wer mittags in der prallen Sonne gießt, riskiert, dass die Wassertropfen wie Brenngläser auf den Blättern wirken und das meiste Wasser verdunstet, bevor es unten ankommt!
🔋 2. Achtung Nährstoff-Verlust: Der Dünger-Hunger steigt!
Bei großer Hitze müsst ihr logischerweise öfter zur Gießkanne greifen. Aber Vorsicht: Mit jedem kräftigen Gießen werden auch die wichtigen Nährstoffe aus der Erde im Balkonkasten geschwemmt!
- Der Meister-Hack: Wer viel gießt, muss auch für Nachschub sorgen. Wenn euer Langzeitdünger bei der Hitze schneller „verbraucht“ ist, gebt euren Pflanzen jetzt einmal pro Woche flüssigen Profi-Dünger mit ins Gießwasser. Das hält den Blüh-Motor am Laufen!
💧 3. Die „Wurzel-Dusche“: Durchdringend statt oberflächlich
Erinnert ihr euch an unsere 2-cm-Fingerprobe? Die gilt erst recht bei Hitze! Gießt nicht nur oberflächlich „ein bisschen“, sondern so durchdringend, dass die Erde im Kasten komplett nass ist (bis es unten leicht aus den Abzugslöchern läuft). Nur so erreicht das Wasser die tiefen Wurzeln, die die Pflanze versorgen.
🌴 Extra-Tipp: Wenn es extrem heiß wird, zieht die Kästen (falls möglich) für ein paar Tage etwas in den Halbschatten oder spannt bei extrem empfindlichen Pflanzen mal den Sonnenschirm auf.
Gemeinsam bringen wir eure Balkon-Oase sicher durch den Sommer! 😎 Stell am besten gleich die Gießkannen für morgen früh bereit.
Liebe Kunden, wegen der derzeit herschenden Hitzewelle, möchten wir Sie bitten möglichst amVormittag in unsere Gärtnerei zu kommen. Am Nachmittag sind die Temperaturen in unseren Gewächshäusern sehr hoch. Um Ihre und auch unsere Gesundheit nicht zu gefährden raten wir davon ab, die extrem heißen Gewächshäuser zu betreten.

Hier zum Nachlesen: Die Sorten unserer Tomatensetzlinge in diesem Jahr.
Gerne übernehmen wir für Sie das Bepflanzen von Balkonkästen und anderen Gefäßen. Wir nutzen dazu unsere Premium-Erde, Langzeitdünger und unser Gärtnerwissen. Wir bieten Ihnen auch an, daß Sie Ihre Gefäße bei uns einpflanzen können. Kein Schmutz zuhause und im Notfall steht fachmännischer Rat zur Seite.





#gaertnerei-mornhinweg, #darmsheim, #Balkonblumen
Immer wieder werden wir gefragt: „Ist denn schon alles da?“
Dazu wiederholen wir hier einen Post aus dem Jahr 2022. Denn wir sind „Eine Gärtnerei (fast) wie früher“
Wir sind eine traditionelle Gärtnerei, in der die meisten der verkauften Beet- und Balkonpflanzen noch in unseren eigenen Gewächshäusern wachsen. Im Gegensatz zu früher, als noch selbst ausgesät beziehungsweise Stecklinge geschnitten wurden, werden heute Jungpflanzen von spezialisierten Gärtnereien zugekauft, hier eingetopft und bis zum Verkauf weiterkultiviert. So stellen wir sicher, dass sich immer die neuesten Sorten in unserem Sortiment befinden.
Bei einigen Kulturen, bei denen es für uns wirtschaftlich keinen Sinn ergibt, sie von klein auf selbst zu kultivieren, beziehen wir einige Wochen vor Saisonbeginn sogenannte Rohware. Dabei handelt es sich um Pflanzen im Endtopf, die kurz vor der Blüte stehen. Und bei wenigen besonderen Arten sowie bei Pyramiden und Hochstämmen verlassen wir uns auf Spezialbetriebe und kaufen diese Pflanzen bereits verkaufsfertig ein.
Gemüsejungpflanzen wie verschiedene Salat- und Krautarten sowie veredelte Gurken beziehen wir von einem Gemüse-Spezialisten. Tomaten, Paprika und Gurken dagegen werden hier im Betrieb ausgesät, getopft und weiterkultiviert. Die Suche nach den zahlreichen von uns angebotenen Sorten wäre zu aufwendig und würde hohe Transportkosten verursachen. Das möchten wir – wann immer möglich – vermeiden. Deshalb achten wir beim Zukauf besonders auf Regionalität. Eingekauft wird bei Gärtnerkollegen auf dem Großmarkt in Stuttgart.

Blühende Qualität
aus eigener Gärtnerei
–
Aus Erfahrung gewachsen.
Für heute gemacht.
SOMMER-BLÜTENMEER START: Na, seht ihr es auch schon vor euch? Euer Balkon, die Terrasse oder der Garten – überquellend mit Farben und Düften, ein echtes Paradies! 😍 Der Sommer steht vor der Tür, und jetzt ist genau der richtige Moment, um das Fundament für diesen blühenden Traum zu legen.
In den Gärtnereien funkelt und leuchtet es jetzt überall. Aber viele stehen vor der Frage: Welche Pflanzen passen zu mir? Und Wie halte ich sie fit für den ganzen Sommer? Es ist leicht, sich von der Pracht verführen zu lassen, aber ein paar Profi-Kniffe sind der Schlüssel zum Erfolg.
Hier kommt mein Meister-Hacking für den perfekten Blüh-Sommer:
- Standort ist alles! ☀️🌬️ Bevor ihr zuschlagt, überlegt: Habt ihr pralle Sonne oder kühlen Schatten? Eine Petunie liebt die Sonne, eine Prachtspiere den Schatten. Kauft bewusst für euren Platz, nicht nur nach Farbe.
- Der Blüh-Akku: Langzeitdünger! 🔋 Viele Sommerblumen sind „Viel-Esser“. Sie verbrauchen schnell die Nährstoffe im kleinen Topf. Nutzt beim Pflanzen unbedingt einen Langzeitdünger. Das ist der Blüh-Garant für die ganze Saison!
- Durst-Zoni: Die richtige Wasser-Strategie! 💧 Fühlt die Erde (unser Meister-Trick: die 2-cm-Regel!). Gießt lieber durchdringend und seltener als ständig ein bisschen. Und checkt die Wasser-Vorlieben: Lavendel mag es trockener, Geranien wollen regelmäßige Wassergaben.
Eure Geduld bei der Planung wird mit kräftigen, gesunden Pflanzen belohnt, die den ganzen Sommer durchhalten! 🌸
Kommt vorbei und lasst euch inspirieren! Wir haben die schönste Auswahl für euch bereit und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Das Minimumgesetz (von lateinisch minimum, „das Geringste“; von Carl Sprengel 1828 veröffentlicht, von Justus von Liebig in erweiterter Form popularisiert) besagt, dass das Wachstum von Pflanzen durch die im Verhältnis knappste Ressource (Nährstoffe wie Kohlenstoffdioxid, Wasser, Licht, Temperatur etc.) eingeschränkt wird. Anders ausgedrückt: „Die Höhe des Ertrages hängt von jenem Nährstoff ab, welcher in geringster Menge vorliegt.“ Diese Ressource wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Bei Vorliegen eines solchen Mangelfaktors gibt es keinen Einfluss auf das Wachstum, wenn eine Ressource hinzugegeben wird, die bereits im benötigten Umfang vorhanden ist. Das Minimumgesetz von Carl Sprengel ist unter anderem eine wichtige Grundlage bei der Düngung.

Erste systematische Untersuchungen zum Minimumgesetz führte Carl Sprengel ab 1828 durch, angeregt durch seine Tätigkeit in Möglin als Schüler des Vaters rationeller Landwirtschaft, Albrecht Daniel Thaer. Er begründete das Minimumgesetz in der Mineraltheorie „…denn es ist nicht zu bestreiten, wenn eine Pflanze 12 Stoffe zu ihrer Ausbildung bedarf, so wird sie nimmer aufkommen, wenn nur ein einziger an dieser Zahl fehlt, und stets kümmerlich wird sie wachsen, wenn einer derselben nicht in derjenigen Menge vorhanden ist, als es die Natur der Pflanze erheischt“ (vgl. Wendt 1950, S. 129).
Als Modell des Gesetzes fungiert die Fassregel, illustriert als „Minimum-Tonne“: Eine Tonne mit unterschiedlich langen Dauben lässt sich nur bis zur Höhe der kürzesten Daube füllen. Genauso kann ein Organismus sich nur so weit entwickeln, wie es die knappste Ressource erlaubt.
(Quelle: Wikipedia)
Mit diesem Beitrag möchte ich auch auf die Wünsche mancher Kunden eingehen, jetzt schon Tomaten und andere kälteempfindliche Pflanzen ins Freie oder in ein unbeheiztes Gewächshaus zu setzen. Auch wenn es nicht so kalt wird, dass die Pflanzen erfrieren – ein Wachstum ist bei zu kaltem Wetter nicht möglich. Da kann sonst alles stimmen: Wasser, Licht, Dünger… . Zum Wachsen braucht es eben auch die richtigen Temperaturen. Tomaten stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo sie wild wuchsen und später von indigenen Völkern domestiziert wurden, insbesondere in Mexiko und Peru.