Blühende Qualität aus eigener Gärtnerei

Immer wieder werden wir gefragt: „Ist denn schon alles da?“

Dazu wiederholen wir hier einen Post aus dem Jahr 2022. Denn wir sind „Eine Gärtnerei (fast) wie früher“

Wir sind eine traditionelle Gärtnerei, in der die meisten der verkauften Beet- und Balkonpflanzen noch in unseren eigenen Gewächshäusern wachsen. Im Gegensatz zu früher, als noch selbst ausgesät beziehungsweise Stecklinge geschnitten wurden, werden heute Jungpflanzen von spezialisierten Gärtnereien zugekauft, hier eingetopft und bis zum Verkauf weiterkultiviert. So stellen wir sicher, dass sich immer die neuesten Sorten in unserem Sortiment befinden.

Bei einigen Kulturen, bei denen es für uns wirtschaftlich keinen Sinn ergibt, sie von klein auf selbst zu kultivieren, beziehen wir einige Wochen vor Saisonbeginn sogenannte Rohware. Dabei handelt es sich um Pflanzen im Endtopf, die kurz vor der Blüte stehen. Und bei wenigen besonderen Arten sowie bei Pyramiden und Hochstämmen verlassen wir uns auf Spezialbetriebe und kaufen diese Pflanzen bereits verkaufsfertig ein.

Gemüsejungpflanzen wie verschiedene Salat- und Krautarten sowie veredelte Gurken beziehen wir von einem Gemüse-Spezialisten. Tomaten, Paprika und Gurken dagegen werden hier im Betrieb ausgesät, getopft und weiterkultiviert. Die Suche nach den zahlreichen von uns angebotenen Sorten wäre zu aufwendig und würde hohe Transportkosten verursachen. Das möchten wir – wann immer möglich – vermeiden. Deshalb achten wir beim Zukauf besonders auf Regionalität. Eingekauft wird bei Gärtnerkollegen auf dem Großmarkt in Stuttgart.

Blühende Qualität

aus eigener Gärtnerei

Aus Erfahrung gewachsen.

Für heute gemacht.

Holt euch den Blüh-Himmel nach Hause!

SOMMER-BLÜTENMEER START: Na, seht ihr es auch schon vor euch? Euer Balkon, die Terrasse oder der Garten – überquellend mit Farben und Düften, ein echtes Paradies! 😍 Der Sommer steht vor der Tür, und jetzt ist genau der richtige Moment, um das Fundament für diesen blühenden Traum zu legen.

In den Gärtnereien funkelt und leuchtet es jetzt überall. Aber viele stehen vor der Frage: Welche Pflanzen passen zu mir? Und Wie halte ich sie fit für den ganzen Sommer? Es ist leicht, sich von der Pracht verführen zu lassen, aber ein paar Profi-Kniffe sind der Schlüssel zum Erfolg.

Hier kommt mein Meister-Hacking für den perfekten Blüh-Sommer:

  1. Standort ist alles! ☀️🌬️ Bevor ihr zuschlagt, überlegt: Habt ihr pralle Sonne oder kühlen Schatten? Eine Petunie liebt die Sonne, eine Prachtspiere den Schatten. Kauft bewusst für euren Platz, nicht nur nach Farbe.
  2. Der Blüh-Akku: Langzeitdünger! 🔋 Viele Sommerblumen sind „Viel-Esser“. Sie verbrauchen schnell die Nährstoffe im kleinen Topf. Nutzt beim Pflanzen unbedingt einen Langzeitdünger. Das ist der Blüh-Garant für die ganze Saison!
  3. Durst-Zoni: Die richtige Wasser-Strategie! 💧 Fühlt die Erde (unser Meister-Trick: die 2-cm-Regel!). Gießt lieber durchdringend und seltener als ständig ein bisschen. Und checkt die Wasser-Vorlieben: Lavendel mag es trockener, Geranien wollen regelmäßige Wassergaben.

Eure Geduld bei der Planung wird mit kräftigen, gesunden Pflanzen belohnt, die den ganzen Sommer durchhalten! 🌸

Kommt vorbei und lasst euch inspirieren! Wir haben die schönste Auswahl für euch bereit und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

erstellt mit KI

Das Minimumgesetz

Das Minimumgesetz (von lateinisch minimum, „das Geringste“; von Carl Sprengel 1828 veröffentlicht, von Justus von Liebig in erweiterter Form popularisiert) besagt, dass das Wachstum von Pflanzen durch die im Verhältnis knappste Ressource (Nährstoffe wie Kohlenstoffdioxid, Wasser, Licht, Temperatur etc.) eingeschränkt wird. Anders ausgedrückt: „Die Höhe des Ertrages hängt von jenem Nährstoff ab, welcher in geringster Menge vorliegt.“ Diese Ressource wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Bei Vorliegen eines solchen Mangelfaktors gibt es keinen Einfluss auf das Wachstum, wenn eine Ressource hinzugegeben wird, die bereits im benötigten Umfang vorhanden ist. Das Minimumgesetz von Carl Sprengel ist unter anderem eine wichtige Grundlage bei der Düngung.

Von DooFi - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6627159

Erste systematische Untersuchungen zum Minimumgesetz führte Carl Sprengel ab 1828 durch, angeregt durch seine Tätigkeit in Möglin als Schüler des Vaters rationeller Landwirtschaft, Albrecht Daniel Thaer. Er begründete das Minimumgesetz in der Mineraltheorie „…denn es ist nicht zu bestreiten, wenn eine Pflanze 12 Stoffe zu ihrer Ausbildung bedarf, so wird sie nimmer aufkommen, wenn nur ein einziger an dieser Zahl fehlt, und stets kümmerlich wird sie wachsen, wenn einer derselben nicht in derjenigen Menge vorhanden ist, als es die Natur der Pflanze erheischt“ (vgl. Wendt 1950, S. 129).

Als Modell des Gesetzes fungiert die Fassregel, illustriert als „Minimum-Tonne“: Eine Tonne mit unterschiedlich langen Dauben lässt sich nur bis zur Höhe der kürzesten Daube füllen. Genauso kann ein Organismus sich nur so weit entwickeln, wie es die knappste Ressource erlaubt.

(Quelle: Wikipedia)

Mit diesem Beitrag möchte ich auch auf die Wünsche mancher Kunden eingehen, jetzt schon Tomaten und andere kälteempfindliche Pflanzen ins Freie oder in ein unbeheiztes Gewächshaus zu setzen. Auch wenn es nicht so kalt wird, dass die Pflanzen erfrieren – ein Wachstum ist bei zu kaltem Wetter nicht möglich. Da kann sonst alles stimmen: Wasser, Licht, Dünger… . Zum Wachsen braucht es eben auch die richtigen Temperaturen. Tomaten stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo sie wild wuchsen und später von indigenen Völkern domestiziert wurden, insbesondere in Mexiko und Peru.

Qualität, die aufblüht. Deutsche Gärtner setzen auf robuste Frühblüher

Deutsche Gärtnerqualität von Anfang an

Gerade im frühen Frühjahr entscheidet die Qualität der Pflanzen über den Erfolg im Garten. Temperaturschwankungen, späte Fröste und wechselhafte Wetterbedingungen stellen hohe Anforderungen. Durch die enge Zusammenarbeit von Züchtern und Gärtnern entstehen kräftige Pflanzen mit gesunden Wurzeln, stabilen Trieben und gleichmäßiger Blüte. So zeigt sich die Qualität schon beim Anwachsen, sichtbar in jeder Knospe.

Robuste Frühblüher mit Charakter

Zu den bewährten Vertretern zählen Hornveilchen, Ranunkeln, Blaukissen, Narzissen und Primeln. Sie vereinen Farbvielfalt mit hoher Widerstandskraft und gedeihen zuverlässig in Beeten, Schalen und Balkonkästen. Viele dieser Frühblüher sind zugleich wertvolle erste Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten, wenn das natürliche Blütenangebot noch begrenzt ist.

Narzissen eröffnen den Frühling besonders eindrucksvoll: Ihre klaren, leuchtenden Blüten bringen Struktur und Frische in Pflanzungen und trotzen auch kühleren Temperaturen. Ob im Beet oder im Gefäß – sie stehen sinnbildlich für den Neubeginn der Gartensaison.

Primeln überzeugen durch ihre große Farbpalette und lange Blütezeit. Mit kompaktem Wuchs und hoher Anpassungsfähigkeit eignen sie sich ideal für Schalen, Körbe und Balkonkästen und setzen bereits früh im Jahr lebendige Akzente.

Frühlingshafte Vielfalt im Garten: Narzissen und Primeln sorgen in dekorativen Körben für leuchtende Farben und machen Lust auf die neue Gartensaison. Bildnachweis: GMH/FGJ

Gestaltungsfreiheit mit starken Pflanzen

Hochwertige Frühblüher eröffnen viele Gestaltungsmöglichkeiten. Unterschiedliche Wuchshöhen, Blütenformen und Farben lassen sich harmonisch kombinieren und entwickeln sich gleichmäßig. In Kübeln und Pflanzgefäßen zeigen robuste Pflanzen besonders gut, wie Qualität sichtbar wird: stabil, ausdauernd und formschön. 

Regional gewachsen – Qualität, die bleibt

Frühblüher aus deutschen Gärtnereien stehen für Qualität mit Verantwortung. Sie wachsen regional heran, sind optimal an das heimische Klima angepasst und gelangen über kurze Wege in den Handel. Gleichzeitig bieten sie frühen Insekten verlässliche Nahrung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. So verbinden robuste Frühblüher aus regionaler Produktion gestalterische Vielfalt mit ökologischem Mehrwert und machen „Qualität, die aufblüht“ im Frühjahr in jeder Blüte sichtbar. (GMH/FGJ)

Frühblüher richtig auswählen

  • Kräftiger Wuchs: Kompakte Pflanzen mit gesundem Blattwerk sind widerstandsfähig.
  • Gut durchwurzelte Ballen: Sichern schnelles Anwachsen und gleichmäßige Entwicklung.
  • Deutsche Herkunft: Regional gewachsen und optimal an das heimische Klima angepasst.
  • Robuste Sorten: Blühen zuverlässig, auch bei kühlen Temperaturen.
  • Pflege leicht gemacht: Hochwertige Pflanzen danken Aufmerksamkeit mit längerer Haltbarkeit.

Alles Gute für 2026!

Liebe Kundinnen und Kunden, wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute, viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr!

In einem Teil unserer Gewächshäuser wachsen schon seit Ende September die Bellis, Stiefmütterchen und Hornveilchen für die Frühjahrssaison. In den nächsten Tagen treffen Tomaten- und Paprikasamen aus Frankreich ein, die dann alsbald ausgesät werden. Für die Ende Januar eintreffenden Geranienjungpflanzen wurden die Tische vorbereitet. Gereinigt, desinfiziert und mit neuen Gewebematten für die Anstaubewässerung belegt. Die benötigte Erde wurde schon mal ins Gewächshaus neben die Topfmaschine platziert, damit sie nicht erst aufgetaut werden muss. Die Pflanztöpfe wurden schon im Dezember mit Vorbezugsrabatt eingekauft und stehen bereit. Zusätzlich wurde im November die Isolierung des Gewächshauses erneuert. Die alte Noppenfolie an den Stirnseiten des größten Gewächshauses entfernt, neue angebracht. Dies zahlt sich bei den jetzt extrem winterlichen Temperaturen aus. Wir sind über jeden Sonnentag froh, denn so kann tagsüber mit der Kraft der Sonne geheizt werden und unsere Solaranlage auf dem Wohnhaus läuft auch auf Hochtouren. Es gibt ein gutes Gefühl, wenn die Topfmaschine mit „eigenem“ Strom betrieben werden kann. Auch die Akkus für die Motorsäge zum Rückschnitt der Büsche und Bäume auf dem Gelände werden mit Sonnenstrom geladen. Leider machen es die deutschen Steuergesetze äußerst kompliziert, wenn man den auf dem privaten Haus produzierten Strom betrieblich nutzt. Schreibkram ohne Ende.

Bedauerlicherweise müssen wir wegen der allgemein gestiegenen Kosten, auch unsere Preise etwas anpassen. Für Dienstleistungen erhöht sich unser Arbeitsstundensatz auf 66 Euro brutto.

Bargeldloses Bezahlen

– bieten wir schon seit einigen Jahren an!

Immer wieder werden wir gefragt, ob das bei uns auch geht. Ja, klar! Schon seit vielen Jahren bieten wir Kartenzahlung an. Unser neues Bezahlterminal von ZETTLE by PayPal liest alle gängigen Debit- und Kreditkarten (kontaktlos und Chip & PIN) und unterstützt Apple und Google Pay sowie PayPal QR-Codes. Als PCI-zertifiziertes Unternehmen sorgt ZETTLE für größtmögliche Sicherheit bei der Speicherung, Verarbeitung und Übermittlung von Daten unseres Unternehmens und unserer Kunden.

Bezahlterminal ZETTLE Bild: ZETTLE (https://www.zettle.com/de/zahlungen/terminal)