Handgeschrieben und blütenverlesen: Schöne Worte und Winterblüher passen gut zusammen

(GMH/BVE) Da öffnet sich das Herz: Ein handgeschriebener Brief ist im Zeitalter der E-Mails und Kurznachrichten etwas ganz Besonderes. Verstärken lässt sich die Magie durch eine blühende Pflanze. Auch sie ist – vor allem im Winter – so einzigartig wie persönliche Worte aus Tinte auf Papier. Der Nationaltag der Handschrift am 23. Januar ist ein schöner Anlass, einige Gedanken für einen wichtigen Menschen aufzuschreiben.

Außergewöhnlich und persönlich: Eine winterblühende Pflanze ist ein idealer Begleiter zu einem handgeschriebenen Brief. Der 23. Januar ist Nationaltag der Handschrift. (Bildnachweis: GMH/BVE)

Wertvolles aus Gärtnerhand
Die schönsten Geschenke sind persönlich und zugleich außergewöhnlich. Ein Dankeschön, ein Kompliment und vor allem eine Liebeserklärung sollten mit der Hand verfasst werden. Solche Briefe sind im Alltag selten geworden und ein Zeichen von besonderer Wertschätzung. Von Sorgfalt und Mühe der Gärtner zeugen auch die winterblühenden Pflanzen, die sie trotz kalter Temperaturen und wenig Sonnenlicht zum Blühen bringen. Eine imposante Erscheinung ist zum Beispiel die Amaryllis (Hippeastrum). Aus einer dicken Zwiebel schiebt sich ein gerader Stiel, an dem sich imposante Kelche in Weiß, Lachs, Rot oder Rosa öffnen. Beliebt sind Zwiebeln mit einer Wachs- oder Filzschicht, die nicht gegossen werden müssen. In Kombination mit einem handgeschriebenen Brief eignet sich die Amaryllis deshalb auch für Menschen ohne grünen Daumen.

Robust oder romantisch
Romantisches Flair verbreiten Zimmerazaleen. Bei bester Gärtnerware sind die grünen Blätter unter einem Meer aus Blüten fast nicht mehr zu sehen. Gekauft werden sollen die Zimmerpflanzen, wenn die Knospen in weiß, rosa, rot oder pink-violett bereits etwas geöffnet sind. Die Blüten halten sich etwa sechs Wochen, wenn Azaleen nicht in der prallen Sonne stehen und der Ballen verlässlich mit kalkfreiem Wasser versorgt wird. Durch ihr Erscheinungsbild ist diese Pflanze ebenso ein idealer Begleiter zu einem romantischen Liebesbrief, wie das Alpenveilchen. Die auch Cyclame genannte Pflanze wirkt zwar zart, wächst jedoch aus einer robusten Knolle, aus der immer wieder neue, faszinierende Blüten sprießen. Diese können glatt sein, Fransen haben oder sich wie ein schwingendes Röckchen entfalten. Im Fachhandel gibt es Alpenveilchen vom Mini-Topf bis zum XXL-Format.

Exotisch oder frostfest
Wer es exotischer mag, sollte zu Bromelien greifen. Nicht die Blüten, sondern die darunter sitzenden Hochblätter in leuchtenden Farben machen den besonderen Charme der Pflanzen aus. Bekannteste Vertreterin ist die Ananaspflanze. Am besten zur Geltung kommen Bromelien als Gruppe aus unterschiedlichen Formen und Farben. Durch ihren starken Auftritt eignen sich die blühenden Zimmerpflanzen gut als Begleitung zu einem handgeschriebenen Brief für einen Mann.
Für das Freiland gibt es ebenfalls eine Pflanze, die durch ihr edles Aussehen gut zu einem handgeschriebenen Brief passt: Christrosen (Helleborus) blühen zu einer Zeit, wenn die meisten übrigen Gartenpflanzen ihren Winterschlaf halten. Die mehrjährige Staude bildet bis zum Frühjahr immer wieder neue Knospen. Schnee und Frost können der Christrose kaum etwas anhaben. Die Blüten hängen dann zwar etwas herunter, richten sie sich aber wieder auf, sobald die Temperatur steigt. Weil Helleborus ein Symbol für Pioniergeist und Überlebenswillen ist, passt die Pflanze gut zu einem Brief mit aufmunternden Worten.

Damit winterblühende Pflanzen lange Freude bereiten, sollten sie im Fachhandel gekauft werden. Hier gibt es hochwertige Ware aus heimischem Anbau und zudem eine große Auswahl passender Grußkarten, auf denen die persönlichen Zeilen besonders gut zur Wirkung kommen. Unter www.ihre-gaertnerei.de finden sich Gärtnereien in der Nähe.

„Essen ist fertig!“

Mit bunt gemischten Beet- und Balkonpflanzen Bienen und Co. anlocken

(GMH/BVZ) Beet- und Balkonpflanzen erfreuen Herz und Seele. Und nicht nur das. Mit ihrem üppigen Blütenbesatz unterstützen sie auch die Ernährung vieler wichtiger Bestäuberinsekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlingen. Meist weisen die kultivierten Pflanzen mehr Blüten auf als die Wildarten. Zudem bieten sie Nektar und Pollen über einen extrem langen Zeitraum: vom zeitigen Frühjahr bis zum ersten Frost im Spätherbst. Insbesondere in der blütenarmen Sommerzeit, wenn die Obstblüte längst vorbei ist.
Eine vielfältige Bepflanzung lockt verschiedene Insekten an – ob im Balkonkasten, im Kübel oder im Beet. (Bildnachweis: GMH)

Die Vielfalt macht‘s

Wer den Bestäuberinsekten etwas Gutes tun möchte, bietet ihnen ein breites Spektrum verschiedener Pflanzen an. Zierpflanzen-Expertin Ute Ruttensperger sagt, warum: „Je vielfältiger die Bepflanzung des Balkons oder der Terrasse ist, desto mehr verschiedene Insekten werden angelockt.“ Viele nektar- und pollenreiche Beet- und Balkonpflanzen, einjährig oder mehrjährig – kombiniert mit blühenden Kräutern und Stauden – seien ideal, um auch auf Balkon und Terrasse die Biodiversität zu fördern. Denn unterschiedliche Blüten locken unterschiedliche Insekten an, erklärt die Leiterin des gartenbaulichen Versuchswesen an der Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau Heidelberg.

Ruttensperger rät Blumenliebhabern, aufmerksam ihren Balkon, ihren Garten oder ihre Terrasse zu beobachten. Mit einer gezielten Bepflanzung könne man dann die vorhandenen Bestäuberinsekten unterstützen. Das große Sortenspektrum blütenreicher Beet- und Balkonpflanzen bietet dafür geradezu paradiesische Auswahlmöglichkeiten.

Für gut befunden

Die Zierpflanzen-Experten in Deutschland sind engagierte Insektenschützer und -förderer. An verschiedenen Lehr- und Versuchsanstalten werden fortlaufend einzelne Zierpflanzenarten und -sorten im Hinblick auf ihr Potenzial, Bestäuberinsekten anzulocken, getestet. So haben sich unter anderem Sorten der Fächerblume (Scaevola), des Zauberschnees (Euphorbia), des Zweizahns (Bidens), des Mädchenauges (Coreopsis) und der Strohblume (Bracteantha) als echte Insektenmagneten hervorgetan. Wichtig zu wissen: Bei manchen Gattungen macht allein die Blütenfarbe den Unterschied. So locken beim Zweizahn vor allem die weiß- und rosablühenden Sorten die Insekten an, mehr als die rotgelben oder gar rein gelben. Auch beim Zauberschnee waren Unterschiede festzustellen. So sind Sorten mit einem eher locker aufgebauten Habitus für die Insekten attraktiver als dicht wachsende.

Es ist angerichtet: Beet- und Balkonpflanzen versorgen viele Insekten, wie Bienen und Hummeln, mit lebenswichtigem Pollen und Nektar über einen extrem langen Zeitraum. (Bildnachweis: GMH/BVZ)

Genau hinschauen

Manchmal lohnt es sich auch, genauer hinzuschauen: Bei den beliebten Dahlien werden die halbgefüllten Varianten gerne voreilig den gefüllten zugerechnet und damit für eine insektenfreundliche Bepflanzung nicht in Betracht gezogen. Viele moderat gefüllte Dahliensorten geizen jedoch nicht mit Pollen und werden intensiv von Bienen und Hummeln beflogen. Sogar bei gefüllten Sorten finden sich in der Blütenmitte fast immer Zwitterblüten mit Pollen. In voll aufgeblühtem Zustand bieten auch diese gefüllten Blüten, wenn auch in geringerem Umfang, Nahrung, weshalb man sie einfach am Stock abblühen lassen sollte.

Kombinieren, schützen, fördern

Das umfangreiche Sortiment bei den einjährigen Beet- und Balkonpflanzen bietet einen wahren Fundus an hervorragenden Nahrungsquellen für Insekten. Aber auch die Blüten vieler Stauden wie etwa der Herbstaster (Symphyotrichum), der Bartblume (Caryopteris x clandonensis) oder der Fetthenne (Sedum) versorgen unsere wichtigen Bestäuber bis weit in den Herbst hinein mit Nektar und Pollen. Sie lassen sich toll mit den einjährigen Zierpflanzen kombinieren. Ebenso viele Kräuter mit ihren duftenden Blütchen, zum Beispiel Strauchbasilikum oder Thymian. So leistet jede einzelne Beet- und Balkonblume garantiert einen wichtigen Beitrag zur Insektenernährung und zur Biodiversität!

Jedem Tierchen …
… sein Pläsierchen, heißt es so schön. Das gilt auch für die vielen unterschiedlichen Beet- und Balkonpflanzen. Denn jede Gattung oder Art hat ihre speziellen Vorlieben hinsichtlich Standort, Substrat, Wasserversorgung, Licht und Nährstoffversorgung. Das ist auch für die Ernährung der Bestäuberinsekten wichtig. Denn nur Pflanzen, die ausreichend mit allem versorgt sind und sich an ihrem Standort wohl fühlen, können gesund und kräftig wachsen und dann auch üppig blühen. Es lohnt sich daher umso mehr, die Pflanzen nach den vorhandenen Standortbedingungen auszuwählen. So haben die Insekten und natürlich man selbst mehr und länger Freude an ihnen.

Informationen zum Zierpflanzenbau allgemein gibt es auf der Internetseite des Bundesverbandes Zierpflanzen unter www.bundesverband-zierpflanzen.de.

Öffnungszeiten in der Pflanzsaison

Der allgemeine Fächkräftemangel und der in der Blumenbranche extreme Mangel an ausgebildeten Floristen und Gärtnern, lässt leider keine Vergrößerung unseres Teams zu. Außerdem setzen uns gesundheitliche Gründe Grenzen. Die ganzen vorbereitenden Arbeiten, Einkauf, das Richten von Bestellungen, Binden der Fertigsträuße , Backoffice usw. machen fast die Hälfte unseres Arbeit im Laden aus. Oft gibt es auch sehr kurzfristige Aufträge, wie z.B. für Trauerfälle.
Daher können wir Ihnen weiterhin nur die verkürzten Öffnungszeiten am Vormittag in unserem Blumengeschäft anbieten. Montag bis Samstag von 8.30 bis 13 Uhr.

In der Gärtnerei werden wir versuchen während der Balkonblumensaison (Mai bis Mitte Juni) ganztags für Sie da zu sein. Montag bis Samstag vormittags zwischen 8.30 und 12.30 Uhr und Montag bis Freitag nachmittags zwischen 14.30 und 18 Uhr können Sie dort Beet- und Balkonpflanzen direkt aus den Gewächshäusern kaufen.

Wir werden Sie auf Facebook und auf unserer Internetseite immer auf dem aktuellen Stand halten.

Gute Erde und der richtige Dünger geben Pflanzen Kraft

(GMH/BVE) Üppige Sommerblüher brauchen Futter: Dünger und Erde sind wichtig für den Erfolg im Garten, Blumenkasten oder Topf. Nur wenn Pflanzen gut versorgt sind, wachsen sie kräftig, bilden viele Blüten und sind widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Deshalb sollte weder beim Substrat noch bei der Nährstoffversorgung gespart werden. Fachkundige Beratung und hochwertige Produkte gibt es im gärtnerischen Fachhandel.

Große Qualitätsunterschiede

Bei der Erde kommt es auf die Mischung an. Tatsächlich sind die Unterschiede enorm, und die Qualität zeigt sich später am Zustand der Pflanzen. Günstige Mischungen enthalten oft fürs Wachstum ungünstige große Holzstücke oder Erdklumpen. Wobei die Ansprüche der Pflanzen sich stark unterscheiden: Während Kakteen-Substrat wenig Wasser speichern sollte, gedeihen beispielsweise Azaleen und Hortensien am besten in Erde, die die Feuchtigkeit hält. Es ist ein komplexer Prozess, Qualitäts-Blumenerden aus verschiedenen Komponenten zusammenzustellen. Eine Untermischung von Ton verbessert beispielsweise die Konsistenz und schützt die Pflanzen vor einer Übersäuerung durch Dünger und Gießwasser.

Auf die Mischung kommt es an

Die Struktur eines Substrates ist also entscheidend für die Gesundheit der Pflanzen. Das gilt für alle Erden, einschließlich Bio-Erde. Verantwortungsvolle Hersteller überlassen hier nichts dem Zufall und untersuchen die Eignung ihrer Mischungen gründlich durch Tests. So sorgt Torf einerseits durch seine physikalischen Eigenschaften, insbesondere der hohen Wasserspeicherfähigkeit, für gesundes Wurzelwachstum. Andererseits soll der Abbau des wertvollen Rohstoffs reduziert werden. Einen einzigen Ersatzstoff, der alle Vorzüge des Torfs bietet, gibt es nicht. Substrathersteller arbeiten deshalb seit Jahren an Mischungen, deren Bestandteile in ausreichenden Mengen erhältlich sind und die nachhaltig gewonnen werden. Entwicklung, Produktion, hochwertige Rohstoffe und Qualitätssicherung verursachen Kosten.

Bildunterschrift: Hochwertige Erden und Dünger schaffen die Voraussetzung für gesundes Pflanzenwachstum. Eine Beratung im gärtnerischen Fachhandel hilft bei der Auswahl der passenden Produkte (Bildnachweis: GMH)

Beratung hilft bei Düngerwahl

Eine weitere wichtige Komponente ist die Nährstoffversorgung. Hochwertig Erden sind zum Teil mit teurem Depotdünger vorgedüngt. Dadurch werden die Pflanzen über Monate hinweg versorgt, ohne dass es zu Mangelerscheinung, Überdüngung oder Auswaschung kommt. Langzeitdünger lässt sich auch selbst unter die Erde mischen, um über die gesamte Wachstumszeit die Pflanzen gut zu versorgen. Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an festen und flüssigen, organischen und mineralischen Düngern. Wichtig ist, auf besondere Ansprüche bestimmter Pflanzengruppen zu achten und weder zu viel noch zu wenig zu düngen. Eine Beratung im Fachhandel hilft, hier die richtigen Produkte für ein gesundes Wachstum auszuwählen. Entsprechende Fachbetriebe vor Ort finden sich unter www.ihre-gaertnerei.de oder www.gartenbaumschulen.com.

Nachhaltig verpacken!

Pflanzzeit, heißt bei uns auch jede menge Verpackungen bereit zu stellen. Das ganze Jahr über sammeln wir Kartons und Kisten in unserem Keller, um diese dann Ihnen zum Verpacken Ihrer Pflanzen mitzugeben. Ein kleines Stück gelebte Nachhaltigkeit. Zusätzlich geben wir Faltkartons, welche wir über unseren Berufsverband beziehen, zum Einstandspreis an Sie weiter. Wir freuen uns auch sehr, wenn Sie uns die nur einmal  benutzten Kartons wieder zurückbringen. Am aller besten ist es jedoch, wenn Sie ein wiederverwendbares Gefäß zum Pflanzenkauf mitbringen. So können wir gemeinsam einen kleinen Beitrag gegen immer größere Müllberge leisten. Vielen Dank!

Registrierung nach §9 VerpackungsG

Die Zentrale Stelle (Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister | Öwer de Hase 18 | 49074 Osnabrück) registriert Gärtnerei Ulrich Mornhinweg als Hersteller von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen antragsgemäß, § 9 Absatz 1 Satz 1, Absatz 2, Absatz 3 Satz 1 und 2 VerpackG.

Unsere Registrierungsnummer bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister lautet: DE3833492763524

Keine Sorge, liebe Kunden/innen, für Sie ändert sich nichts. Die Registrierung nach dem Verpackungsgesetz sorgt dafür, dass nur noch Verpackungen (zu denen auch Töpfe von Pflanzen zählen, welche Sie auspflanzen) ausgegeben werden, deren Entsorgung durch die Registrierung geregelt ist. Weiterhin sind wir natürlich bereit, unsere Töpfe wieder zurück zu nehmen.

Grabpflege und mehr

Auch wenn unser Blumengeschäft derzeit Ferien macht, wird in den anderen Betriebsteilen weitergearbeitet.

Vor allem der Bereich Grabpflege fordert derzeit seinen Mann. Unser Chef ist fast ausschließlich damit beschäftigt die uns anvertrauten Pflegegräber zu gießen. Bei sonnigen Ferienwetter, wo sich viele im und am Wasser vergnügen, bringt er den durstigen Pflanzen ihr lebensnotwendiges Nass. Bei dem Extremwetter ist er jeden zweiten Tag an den Gräbern.

Die Chefin verbringt ihren Urlaub bisher im Büro, wo es zumindest kühl ist. Da sie die fehlende Arbeitskraft im Blumenladen ersetzen muss, ist so einiges liegengeblieben. Das wird aufgearbeitet und die laufenden Arbeiten danach erledigt.

Die Gärtnerei wartet auch darauf aufgeräumt zu werden. Noch ist nach der Beet- und Balkonpflanzensaison so einiges im Argen. In einem Monat kommen schon die Jungpflanzen der Stiefmütterchen für das kommende Frühjahr. Doch derzeit ist es in den Gewächshäusern nur frühmorgens und spätabends auszuhalten.

 

 

Kaufen wo es wächst!

Auch wenn sich ab 18. Mai 2018 mit der Eröffnung des „Darmsheimer Tunnels“ viel unter unserer Gärtnerei bewegt – oberhalb „blüht Ihnen etwas“. Täglicher FENSTERBLÜMLES-Markt in unseren Gewächshäusern! Alles für den Balkon und Terrasse, für den Hausgarten oder für die Fensterbank finden Sie direkt dort, wo es auch gewachsen ist: Bei Ihrem Gärtner vor Ort!

Der bienenfreundliche Balkonkasten

Leider ist es nicht nur überall in der Presse, wer genau beobachtet hat es sicherlich auch schon selbst festgestellt. Immer weniger Insekten sind unterwegs. Dazu gehören auch die für uns alle so wichtigen Bienen.

Ohne Bienen findet keine Bestäubung der davon abhängigen Pflanzenarten statt. Die Folgen sind schwer und weitreichend. Jeder kann, auch wenn noch so wenig Platz zur Verfügung steht, seinen Beitrag dazu leisten den Bienen (und auch anderen Insektenarten) ein Angebot an Nahrung zu schaffen.

Unter den Beet- und Balkonblumen gibt es so einige, welche sich als ausgezeichnete Bienen-Desserts auszeichnen; z.B.: Prachtkerze (Gaura lindheimeri), Fächerblume, Vanilleblume, Mehliger Salbei (Salvia farinacea), Portulakröschen, Männertreu (Lobelia erinus), Echter Lavendel (Lavandula angustifolia), Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus), Köcherblümchen(Cuphea llavea), Leberbalsam (Ageratum houstonianum),  Studentenblume (Tagetes patula, Tagetes tenuifolia), Sonnenwende (Heliotropium arborescens), Steinkraut (Lobularia maritima), Spinnenblume (Cleome spinosa), Ringelblume (Calendula officinalis), Wandelröschen (Lantana camara), Polster-Glockenblume (Campanula poscharskyana), einfach blühende Zinnienarten

Kräuter, wie Thymian, Schnittlauch, Bohnenkraut, Borretsch, Majoran und Basilikum, Ysop und Weinraute sowie Zitronenmelisse oder Pfefferminze sind im blühenden Zustand bei den Honigbienen heiß begehrt. Also nicht alles Abernten, damit Teile der Pflanzen zum blühen kommen. Dann haben alle etwas davon. Wir, die wohlschmeckenden Blätter und Bienen und Hummeln den leckeren Nektar der Blüten.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: Der Bienenweidepflanzenkatalog Baden-Württemberg,  pdf-Download
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