Rote Rose = Baccara-Rose?

Für immer noch sehr viele Kunden sind Baccara-Rosen gleichbedeutend mit roten Rosen. Dem ist schon lange nicht mehr so. Wie überall ist es auch in der Pflanzenzucht so, dass es immer Fortschritte gibt. Sei es in Farbe, Duft und Form einerseits, aber aus wirtschaftlichen Gründen natürlich Ertrag, Stabilität, Transportverträglichkeit, Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten und noch vieles mehr.
*Die Edelrose ‚Baccara‘ wurde 1954 von der französischen Gartenbaufamilie Meilland kreiert. Sie zählt nicht nur zu den großen Erfolgen von Meilland, sondern ist mit über 25 Millionen verkaufter Exemplare eine der weltweit erfolgreichsten Sorten überhaupt – nach der Sorte ‚Gloria Dei‘ , welche ebenfalls aus dieser Gärtnerei stammt.

Seit der Sortenschutz 1974 ablief, wird die Rose vom Züchter nicht mehr geführt. Die Verdrängung vom Markt ist vor allem auf ihren geringen Mengenertrag im kommerziellen Schnittrosenanbau zurückzuführen.

Die Baccara-Rose hat im Mittel einen Durchmesser von ca. 8 cm und zeichnet sich neben dem langen Stiel besonders durch ihre tiefrote Blütenfarbe aus. Zwar geht von den einzeln stehenden gefüllten Blüten (72–82 Blütenblätter) nur ein leichter Duft aus, doch die Farbe der Knospen verändert sich nach dem Aufgehen nicht mehr; mit dieser Eigenschaft wurde sie eine der beliebtesten Schnittrosen, die jahrzehntelang in „jedem“ Brautstrauß vorhanden war. Sie ist allerdings nicht winterhart (USDA-Zone 7b) und wurde daher in Deutschland vorwiegend im Gewächshaus als Schnittblume kultiviert.

Meilland führte den Nachfolger ‚Black Baccara‘ ein – eine zutiefst dunkelrote Variante, die in Rotschwarz übergeht. Auch sie wird vor allem im Schnittblumenhandel angeboten, wurde jedoch nicht so erfolgreich wie Baccara. Sorten wie ‚Grand Prix‘ (Select Roses B.V.) sind Neuzüchtungen der letzten Jahre, die eine ähnliche Blütenform und -farbe aufweisen, jedoch etwas ertragreicher sind.* * = Quelle: Wikipedia

Die derzeit aktuellste und am häufigsten angebaute Nachfolgesorte ist ‚Red Naomi‘.
*Ihre Merkmale sind hervorragend: Sie ist die Rose mit einer perfekten roten Farbe, die eine weiche, samtige Schattierung zeigt. Sie zeigt eine gute Transportfähigkeit, bleibt bei kühler Lagerung lange frisch und hat ein langes Vasenleben.

Red Naomi Bildquelle: rednaomi.com

Die Red Naomi Rose hat einen großen Blütenkopf und kann bis zu 80 Blütenblätter pro Blüte haben. Red Naomi Rosen sind die einzigen kommerziell gezüchteten roten Rosen, die duften – ihr Duft ist subtil und süß.* *=Quelle: rednaomi.com

Johanna Griem ist Deutsche Blumenfee 2021/2022

Johanna Griem ist Deutsche Blumenfee 2021/22. Foto: ZVG/Rafalzyk

Johanna Griem ist Deutsche Blumenfee 2021/22. Foto: ZVG/Rafalzyk

Im Rahmen der hybriden Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) am 16. September 2021 in Berlin wurde die neue Deutsche Blumenfee vorgestellt. Die Fachjury hat sich für Johanna Griem vom Fleurop-Partnergeschäft „Jentsch Gartenbau und Floristik“ in Bargteheide, Schleswig-Holstein, entschieden. Damit tritt die 21-jährige Floristin die Nachfolge von Annika Stroers an und wird nun ein Jahr lang die Grüne Branche in der Öffentlichkeit repräsentieren.

Die gebürtige Mecklenburgerin hatte durch ihre Familie, die in dritter Generation ein Unternehmen in Güstrow – früher als Gärtnerei, jetzt als Floristikfachgeschäft – betreibt, seit frühester Kindheit Kontakt zur Branche. Ihr Berufswunsch, Floristin zu werden, festigte sich bereits während der Schulzeit. Ebenso stand der Wunsch im Vordergrund, neue Eindrücke und andere Blickwinkel in Bezug auf alle floristischen Themen zu bekommen. Ihre Ausbildung schloss die Deutsche Blumenfee in diesem Sommer als Jahrgangsbeste in Lübeck ab und ist seitdem als Floristin weiter bei „Jentsch Gartenbau und Floristik“ tätig.

In ihrer Funktion als Deutsche Blumenfee 2021/22 und somit als Botschafterin der Gärtner und Floristen ist es Johanna Griem ein besonderes Anliegen, jungen Menschen die grünen Berufe näherzubringen und zu zeigen, wie vielseitig die Grüne Branche ist.

Quelle: www.fleurop.de

​Bitte bestellen Sie Ihre Blumenwünsche rechtzeitig!

​Vermeiden Sie längere Wartezeiten und erleichtern Sie uns die Planung.

Sträuße zu binden ist Handwerk! Und handwerkliches Arbeiten braucht Zeit. Da wir leider schon seit langer Zeit personell unterbesetzt sind, ist Arbeitszeit nur begrenzt vorhanden. Sie vermeiden längere Wartezeiten, wenn Sie uns Ihre Blumenwünsche rechtzeitig (mind. 1 bis 2 Tage vorher!) mitteilen, damit wir sie vorrichten können.

Schnittblumen sind verderbliche Artikel, welche wir daher nicht lange vorhalten können. Aus wirtschaftlichen Gründen müssen wir versuchen, den Verderb so gering wie möglich zu halten. Wenn wir Ihre Wünsche kennen, können wir gezielt diese Blumen einkaufen und Sie erhalten marktfrische Ware!

Sie sehen also, bestellen bringt Vorteile!

Bestellen Sie bitte

per Telefon: 07031 671756,

per E-Mail: gaertnerei-mornhinweg@t-online.de

oder mit dem Kontakt-Formular

auf www.gaertnerei-mornhinweg.de

Kulturraum Friedhof

Die Friedhofskultur in Deutschland ist Immaterielles Kulturerbe. Auf Empfehlung der Deutschen UNESCO-Kommisssion hat im März 2020 die Kultusministerkonferenz die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes beschlossen.

Dieses immaterielle Erbe umfasst nicht die Friedhöfe an sich, sondern die „lebendigen Ausdrucksformen, die von menschlichem Wissen und Können getragen, von Generation zu Generation weitervermittelt und stetig neu geschaffen und verändert werden“, wie es die deutsche UNESCO-Kommission formuliert. In Bezug auf die Friedhofskultur betrifft dies zwei große Themenfelder: Zum einen geht es darum, was wir auf dem Friedhof tun: trauern, erinnern und gedenken sowie gestalten, pflegen und bewahren. Zum anderen würdigt die Ernennung zum Erbe den vielfältigen Wert der Friedhofskultur für unsere Gesellschaft: kulturell, sozial oder historisch, aber auch in Bezug auf Klima- und Naturschutz, gesellschaftliche Integration oder nationale Identität. (Quelle und weitere Informationen: www.kulturerbe-friedhof.de)

Frühlingsblüher-Verkauf auch in der Gärtnerei

Nachdem nun unser Blumengeschäft seit dem 1. März wieder geöffnet ist, verkaufen wir auch Frühlingsblüher direkt aus den Gewächshäusern unserer Gärtnerei.

Die Öffnungszeiten der Gärtnerei: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag Nachmittag 15 bis 18 Uhr. Samstag Vormittag von 9 bis 12.30 Uhr! Andere Zeiten nach vorheriger Vereinbarung! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ab 14. Januar starten wir wieder!

Ab Donnerstag, 14. Januar 2020 starten wir mit einem kleinen bunten Angebot ins neue Jahr.

Laut Corona-Verordnung des Landes sind wieder Abholungen möglich.

Bitte bestellen Sie per Telefon oder Mail. Am übernächsten Tag können Sie die Bestellung bei uns, zu einem vereinbarten Termin und unter Einhaltung der Hygienevorschriften, im Blumengeschäft abholen oder zu einem ermäßigten Satz von 4 Euro (Darmsheim und Dagersheim) zustellen lassen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir nur ein verkleinertes Sortiment vorhalten können. Danke!

Unser Angebot (noch im Aufbau)!

Bestelltelefon: 07031 671756 von 9 bis 12 Uhr.

Mail: gaertnerei-mornhinweg@t-online.de (BITTE RÜCKRUFNUMMER ANGEBEN!)

 

 

 

Zum Jahresende

liebe Kundinnen und Kunden, diese Jahr hat uns allen so einiges abverlangt und vor neue Herausforderungen gestellt.

Als wir Mitte März unser Blumengeschäft aufgrund der Corona-Verordnung des Landes schließen mussten, hatten wir wenigstens die Möglichkeit selbst erzeugte Waren in unserer Gärtnerei zu verkaufen. Es war Saison der Frühlingsblüher, der ersten Gemüsesetzlinge und Kräuter. Ein nicht so erwarteter Zuspruch hat uns gezeigt, wie Sie, liebe Kundschaft, es schätzt, noch einen Gärtner im Ort zu haben. Die ersten zaghaften Versuche unsere Artikel via Internet zu verkaufen, wurden auch gerne angenommen. Gut, dass Homepage, Facebook und Co. schon immer hobbymäßig selbst betrieben werden und somit schnell und immer aktuell reagiert werden konnte. Allerdings ist es, wie wohl viele von Ihnen wissen, auch sehr zeitaufwändig. Was sonst direkt über den Ladentisch verkauft wird, muss fotografiert, beschrieben und eingestellt werden. Bestellungen per Mail oder Telefon müssen erfasst, gerichtet, berechnet und geliefert werden. Aber man lernt. Und es ging gut. Am 23. April durften wir unseren Blumenladen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen wieder öffnen. Ein Spuckschutz an der Kasse und eine Einbahnstraßenregeung durch Pfeile am Boden wurden installiert. Der Zugang auf 2 Personen begrenzt. Da aber unser Freilandverkauf für die Abstandsregeln viel zu klein war, wurden Beet- und Balkonpflanzen ausschließlich in der Gärtnerei verkauft. Auch diese hatten wir Corona-Verordnungsgerecht eingerichtet. Wir waren begeistert. Mit einem so großen Zuspruch hatten wir nicht gerechnet. Da für fast alle eine Reise im Sommer in weite Ferne gerückt war, wollte man es sich Zuhause schön machen. Pflanzen für Beet, Balkon, Terrasse und Fensterbank standen hoch im Kurs. Ohne die Mithilfe unserer Töchter, die für die Hauptsaison in unserer Gärtnerei extra einen Teil ihres Jahresurlaubs opferten, hätten wir es nicht geschafft.

Nach dieser guten Beet- und Balkonpflanzensaison, waren wir noch sehr optimistisch. Doch leider hat das laufende Jahr gezeigt, wie sehr uns die Veränderungen wegen der Pandemie beeinträchtigen. Blumen für Feste wie Hochzeiten, Taufen, Geburtstage u.s.w. wurden nicht gebraucht, weil diese ausfielen oder nur in ganz kleinen Rahmen stattfanden. Auch der Blumenschmuck für Beerdigungen ging deutlich zurück. Teilweise fanden Trauerfeiern ganz ohne Blumen zum Gedenken an den Verstorbenen statt.

Wie wir alle wissen, kam es leider zu der befürchteten zweiten Corona-Welle im Herbst. Und so sind wir seit dem 16. Dezember im Lockdown. Es wurde uns nur noch erlaubt auszuliefern. Mit dem Lieferservice konnten wir einen geringen Teil des sonst an Weihnachten erzielten Umsatzes erreichen. Nach Weihnachten können wir diesen Dienst leider nicht mehr anbieten. Es ist einfach nicht wirtschaftlich verderbliche Ware vorzuhalten. Dafür bitten wir um Verständnis. Wir ziehen uns bis zum vorläufig geplanten Ende des Lockdown am 10. Januar 2021 ins Büro und Gärtnerei zurück. Für Blumenschmuck für Beerdigungen und Trauerfeiern bleiben wir dienstbereit.

Auch wenn die Verordnungen des Landes uns als Einzelhändler und insbesondere als Gärtner und Floristen in manchen Punkten sehr benachteiligen, stehen wir hinter den Entscheidungen zur Coronabekämpfung. Für uns ist es vorrangiges Ziel gemeinsam diese Krankheit in den Griff zu bekommen. Trotz beginnender Impfungen ist es wichtig sich weiter an die Regeln zu halten. Helfen Sie mit, dann helfen Sie auch uns!

Zum Schluss wollen wir Ihnen und Ihren Familien für den Start in das neue Jahr und Jahrzehnt viel Gesundheit, Zuversicht und Mut wünschen. Wir freuen uns sie hoffentlich ab Mitte Januar wiederzusehen.

Frohe Weihnachten!

und wie es weitergeht!

Allen unseren Kunden, Geschäftspartnern, Kollegen und Freunden

wünschen wir ein frohes und gemütliches Weihnachten!

Bleiben Sie gesund und sorgen Sie mit Ihrem Verhalten dafür, dass wir bald wieder ein wenig mehr Normalität genießen können!

weihnachtlich dekorierte ChristroseWir werden, wie schon vor Weihnachten, bis zum vorgesehenen Ende des Lockdown am 10. Januar 2021 unser Geschäft, wie in der Landesverordnung vorgesehen, geschlossen halten! Es werden in dieser Zeit keine Bestellungen ausgeliefert. Dies würde wirtschaftlich keinen Sinn machen.

Für Blumenbestellungen im Trauerfall können Sie uns telefonisch unter 07031 674934 oder 0170 3510855 erreichen. Wir machen dann einen persönlichen Gesprächstermin aus.

Wir hoffen, dass wir uns ab 11. Januar 2021 unter besseren Voraussetzungen wiedersehen!

Bleiben Sie uns gewogen!

Ihre Gärtnermeister Ulrich und Heidi Mornhinweg

 

Verständnis und Anteilnahme

Da wir wegen des aktuellen Lockdowns von vielen unseren Kunden viel Anteilnahme und Verständnis für unsere durchaus schwierige Situation erfahren, wollen wir uns einfach einmal bedanken!

Amaryllis kurz Zapfen KugelAlle die uns Mut zusprechen und bedauern, dass wir derzeit unser Geschäft geschlossen halten müssen, sei unser Dank. Auch die, die es gut mit uns meinen, uns Ratschläge und Tipps geben, wollen uns nur helfen. Auch das finden wir sehr schön. Doch wir müssen darauf verweisen, dass es uns VERBOTEN ist, Ware – ob nun bestellt oder im offenen Angebot – vor die Türe zu stellen, mit Bezahlung über eine sogenannte Vertrauenskasse. Auch der Bäcker nebenan darf nicht für uns kassieren. Hinweise, dass dies so ähnlich in anderen Blumengeschäften in der Stadt gemacht wird, interessieren uns nicht. Es ist einzig möglich Ware auszuliefern und diese mit der angehefteten Rechnung zu überweisen! KONTAKTLOS!

Wir müssen und wollen uns an die Vorschriften halten, auch wenn diese vielleicht teilweise ungerecht sind.  Neben dem schlechten Schlaf, den uns die Sorge über Angehörige und unseren Betrieb beschert, wollen wir keine Sorgen wegen Nichteinhaltung von Vorschriften der Coronaverordnung oder der Bonpflicht haben.

Wir bitten noch einmal alle um Verständnis und hoffen, dass wir gemeinsam diese schwierige Zeit überstehen.

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