Hitze-Alarm auf dem Balkon: So überstehen eure Blüten die Hundstage!

Puh, habt ihr auch das Gefühl, euer Balkon verwandelt sich gerade in eine kleine Sahara? Wenn das Thermometer nach oben klettert, geraten unsere grünen Lieblinge in den Balkonkästen ordentlich ins Schwitzen.

Als Gärtnerin weiß ich: Jetzt brauchen die Pflanzen ein bisschen Extra-Fürsorge, um nicht schlappzuhängen. Damit eure Geranien, Petunien und Co. trotz Rekordtemperaturen knackig und blühfreudig bleiben, habe ich heute den ultimativen Hitze-Notfallplan für euch!

☝️ Mein Meister-Tipp für die perfekte Hitze-Pflege:

🌅 1. Der frühe Vogel rettet die Blüten: Morgens gießen!

Wenn die Sonne brennt, solltet ihr euren Gieß-Rhythmus anpassen. Gießt unbedingt in den frühen Morgenstunden!

  • Warum? Die Erde und die Pflanzen sind vom Abend noch abgekühlt. Das Wasser kann tief in die Wurzeln einsickern, bevor die große Hitze einsetzt.
  • Gärtner-Warnung: Wer mittags in der prallen Sonne gießt, riskiert, dass die Wassertropfen wie Brenngläser auf den Blättern wirken und das meiste Wasser verdunstet, bevor es unten ankommt!

🔋 2. Achtung Nährstoff-Verlust: Der Dünger-Hunger steigt!

Bei großer Hitze müsst ihr logischerweise öfter zur Gießkanne greifen. Aber Vorsicht: Mit jedem kräftigen Gießen werden auch die wichtigen Nährstoffe aus der Erde im Balkonkasten geschwemmt!

  • Der Meister-Hack: Wer viel gießt, muss auch für Nachschub sorgen. Wenn euer Langzeitdünger bei der Hitze schneller „verbraucht“ ist, gebt euren Pflanzen jetzt einmal pro Woche flüssigen Profi-Dünger mit ins Gießwasser. Das hält den Blüh-Motor am Laufen!

💧 3. Die „Wurzel-Dusche“: Durchdringend statt oberflächlich

Erinnert ihr euch an unsere 2-cm-Fingerprobe? Die gilt erst recht bei Hitze! Gießt nicht nur oberflächlich „ein bisschen“, sondern so durchdringend, dass die Erde im Kasten komplett nass ist (bis es unten leicht aus den Abzugslöchern läuft). Nur so erreicht das Wasser die tiefen Wurzeln, die die Pflanze versorgen.

🌴 Extra-Tipp: Wenn es extrem heiß wird, zieht die Kästen (falls möglich) für ein paar Tage etwas in den Halbschatten oder spannt bei extrem empfindlichen Pflanzen mal den Sonnenschirm auf.

Gemeinsam bringen wir eure Balkon-Oase sicher durch den Sommer! 😎 Stell am besten gleich die Gießkannen für morgen früh bereit.

Blühende Qualität aus eigener Gärtnerei

Immer wieder werden wir gefragt: „Ist denn schon alles da?“

Dazu wiederholen wir hier einen Post aus dem Jahr 2022. Denn wir sind „Eine Gärtnerei (fast) wie früher“

Wir sind eine traditionelle Gärtnerei, in der die meisten der verkauften Beet- und Balkonpflanzen noch in unseren eigenen Gewächshäusern wachsen. Im Gegensatz zu früher, als noch selbst ausgesät beziehungsweise Stecklinge geschnitten wurden, werden heute Jungpflanzen von spezialisierten Gärtnereien zugekauft, hier eingetopft und bis zum Verkauf weiterkultiviert. So stellen wir sicher, dass sich immer die neuesten Sorten in unserem Sortiment befinden.

Bei einigen Kulturen, bei denen es für uns wirtschaftlich keinen Sinn ergibt, sie von klein auf selbst zu kultivieren, beziehen wir einige Wochen vor Saisonbeginn sogenannte Rohware. Dabei handelt es sich um Pflanzen im Endtopf, die kurz vor der Blüte stehen. Und bei wenigen besonderen Arten sowie bei Pyramiden und Hochstämmen verlassen wir uns auf Spezialbetriebe und kaufen diese Pflanzen bereits verkaufsfertig ein.

Gemüsejungpflanzen wie verschiedene Salat- und Krautarten sowie veredelte Gurken beziehen wir von einem Gemüse-Spezialisten. Tomaten, Paprika und Gurken dagegen werden hier im Betrieb ausgesät, getopft und weiterkultiviert. Die Suche nach den zahlreichen von uns angebotenen Sorten wäre zu aufwendig und würde hohe Transportkosten verursachen. Das möchten wir – wann immer möglich – vermeiden. Deshalb achten wir beim Zukauf besonders auf Regionalität. Eingekauft wird bei Gärtnerkollegen auf dem Großmarkt in Stuttgart.

Blühende Qualität

aus eigener Gärtnerei

Aus Erfahrung gewachsen.

Für heute gemacht.

Qualität, die aufblüht. Deutsche Gärtner setzen auf robuste Frühblüher

Deutsche Gärtnerqualität von Anfang an

Gerade im frühen Frühjahr entscheidet die Qualität der Pflanzen über den Erfolg im Garten. Temperaturschwankungen, späte Fröste und wechselhafte Wetterbedingungen stellen hohe Anforderungen. Durch die enge Zusammenarbeit von Züchtern und Gärtnern entstehen kräftige Pflanzen mit gesunden Wurzeln, stabilen Trieben und gleichmäßiger Blüte. So zeigt sich die Qualität schon beim Anwachsen, sichtbar in jeder Knospe.

Robuste Frühblüher mit Charakter

Zu den bewährten Vertretern zählen Hornveilchen, Ranunkeln, Blaukissen, Narzissen und Primeln. Sie vereinen Farbvielfalt mit hoher Widerstandskraft und gedeihen zuverlässig in Beeten, Schalen und Balkonkästen. Viele dieser Frühblüher sind zugleich wertvolle erste Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten, wenn das natürliche Blütenangebot noch begrenzt ist.

Narzissen eröffnen den Frühling besonders eindrucksvoll: Ihre klaren, leuchtenden Blüten bringen Struktur und Frische in Pflanzungen und trotzen auch kühleren Temperaturen. Ob im Beet oder im Gefäß – sie stehen sinnbildlich für den Neubeginn der Gartensaison.

Primeln überzeugen durch ihre große Farbpalette und lange Blütezeit. Mit kompaktem Wuchs und hoher Anpassungsfähigkeit eignen sie sich ideal für Schalen, Körbe und Balkonkästen und setzen bereits früh im Jahr lebendige Akzente.

Frühlingshafte Vielfalt im Garten: Narzissen und Primeln sorgen in dekorativen Körben für leuchtende Farben und machen Lust auf die neue Gartensaison. Bildnachweis: GMH/FGJ

Gestaltungsfreiheit mit starken Pflanzen

Hochwertige Frühblüher eröffnen viele Gestaltungsmöglichkeiten. Unterschiedliche Wuchshöhen, Blütenformen und Farben lassen sich harmonisch kombinieren und entwickeln sich gleichmäßig. In Kübeln und Pflanzgefäßen zeigen robuste Pflanzen besonders gut, wie Qualität sichtbar wird: stabil, ausdauernd und formschön. 

Regional gewachsen – Qualität, die bleibt

Frühblüher aus deutschen Gärtnereien stehen für Qualität mit Verantwortung. Sie wachsen regional heran, sind optimal an das heimische Klima angepasst und gelangen über kurze Wege in den Handel. Gleichzeitig bieten sie frühen Insekten verlässliche Nahrung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. So verbinden robuste Frühblüher aus regionaler Produktion gestalterische Vielfalt mit ökologischem Mehrwert und machen „Qualität, die aufblüht“ im Frühjahr in jeder Blüte sichtbar. (GMH/FGJ)

Frühblüher richtig auswählen

  • Kräftiger Wuchs: Kompakte Pflanzen mit gesundem Blattwerk sind widerstandsfähig.
  • Gut durchwurzelte Ballen: Sichern schnelles Anwachsen und gleichmäßige Entwicklung.
  • Deutsche Herkunft: Regional gewachsen und optimal an das heimische Klima angepasst.
  • Robuste Sorten: Blühen zuverlässig, auch bei kühlen Temperaturen.
  • Pflege leicht gemacht: Hochwertige Pflanzen danken Aufmerksamkeit mit längerer Haltbarkeit.

Herbstliche Gartenarbeit: Bereiten Sie Ihren Garten auf den Winter vor!

Liebe Kunden,

der Herbst steht vor der Tür und es ist an der Zeit, unseren Garten auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Damit auch im nächsten Frühling alles wieder prächtig blüht, gibt es einige Arbeiten, die im Herbst erledigt werden sollten.

  1. Pflanzen schneiden: Schneiden Sie verblühte Stauden und Sträucher zurück, um Platz für neues Wachstum zu schaffen und Krankheiten vorzubeugen.
  2. Rasenpflege: Mähen Sie Ihren Rasen ein letztes Mal, düngen Sie ihn und vertikutieren Sie, um Moos und Unkraut zu entfernen.
  3. Laub entfernen: Entfernen Sie regelmäßig Laub von Wegen, Rasenflächen und Beeten, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  4. Pflanzen schützen: Decken Sie empfindliche Pflanzen mit Vlies oder Laub ab, um sie vor Frost zu schützen.
  5. Kompostieren: Nutzen Sie die herabgefallenen Blätter und abgeschnittenen Pflanzenteile für die Kompostierung, um im nächsten Jahr natürlichen Dünger zu erhalten.

Bei Fragen oder für weitere Tipps stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Herbstlicher Garten / Leonardo.Ai

MEHR ALS NUR SCHÖN:

DIESE ROBUSTEN BALKONPFLANZEN SIND GUT FÜR INSEKTEN

(GMH/FGJ) Jetzt ist Pflanzzeit für den sommerlichen Balkon. In den Gärtnereien gibt es pflegeleichten Gewächse in Hülle und Fülle, die über Wochen und Monate mit ihren Blüten das eigene Zuhause verschönern. Allerdings geht es immer mehr Menschen bei der Bepflanzung von Balkon, Terrasse und Beet nicht mehr allein um das Aussehen, sondern auch um Nachhaltigkeit und Nutzen. Insektenfreundliche Sommerblüher werden deshalb immer häufiger nachgefragt.

Eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen ist Goldmarie (Bidens). Die blühfreudige Balkonblume wächst buschig und öffnet von Mai bis Oktober eine Vielzahl goldgelber Sternblüten. Diese überstehen selbst längere Regenfälle unbeschadet. Ebenfalls zu der Familie der Korbblüter zählt das Husarenknöpfchen (botanischer Name: Sanvitalia). Bei der Pflanze sitzen gelbe Blüten mit einer dunklen Mitte über sattgrünem Laub. Husarenknöpfchen wachsen je nach Sorte buschig oder mit überhängenden Trieben und eignen sich zum Beispiel gut zum Bepflanzen einer Ampel.

Schöne Blüten mit Mehrwert: Das Angebot an bienenfreundlichen Gewächsen für den Balkon ist groß. Jetzt ist Pflanzzeit für Sommerblumen aus deutschen Gärtnereien. Bildnachweis: GMH/FGJ

Einen betörenden Duft verströmt die Vanilleblume (Heliotropium). Die Blühpflanze erfreut nicht nur den Menschen, sondern lockt von Mai bis September auch zahlreiche Schmetterlinge, Bienen und andere Bestäuber an. Auf dem sonnigen Balkon findet die Andenpflanze einen idealen Standort. Auch die Katzenminze (Nepeta) gehört zu den Sommerblumen mit Mehrwert. Die blauvioletten Blüten liefern viel Nektar und verbreiten einen aromatischen Geruch, der Schädlinge fernhält und Katzen anzieht. Ebenfalls blau sind die Blütenstände der Blauen Fächerblume (Scaevola). Je fünf Blütenblätter bilden hier einen Halbkreis. Wegen ihrer langen Triebe eignet sie sich gut als Hängepflanze, die ausdauernd von Mai bis Oktober blüht. Sonnig bis halbschattig ist der ideale Standort von Männertreu (Lobelia). Eine Vielzahl an kleinen blauen oder weißen Blüten lockt von Mai bis September Hummeln und andere Nahrungssuchende an.

Als robuste und pflegeleichte Balkonpflanze eignet sich die Färber-Kamille (Anthemis) auch für Menschen ohne grünen Daumen. Die Blüten in Weiß oder Gelb ähneln Margeriten. Toll sieht sie zum Beispiel in Kombination mit Steppen-Salbei (Saliva) aus. Er ist im Gegensatz zu Küchen-Salbei nicht essbar, bildet dafür von Juni bis August besonders schöne Blütenkerzen in Violett, Blau, Rosa und Weiß.
Durch die lange Blütezeit und den tollen Duft der lila Blüten eignet sich auch Lavendel (Lavendula) hervorragend für einen bienenfreundlichen Balkon. Die mehrjährige Pflanze liebt einen sonnigen Standort und blüht von Juni bis August. Als insektenfreundlich gelten außerdem unter anderem Eisenkraut (Verbena), Elfenspiegel (Nemesia), Zinnien (Zinnia), Ziertabak (Nicotiana), Löwenmäulchen (Antirrhinum), Studentenblume (Tagetes) und andere Balkonpflanzen mit ungefüllten Blüten.

Essbares aus dem Balkonkasten
Kräuter sind in der Regel pflegeleicht und zudem noch essbar. Ihre Aufzucht gelingt auch ohne viel Pflanzenerfahrung. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass Insekten die zarten Blüten der aromatischen Gewächse mögen. Gut geeignet sind unter anderem Oregano (Origanum), Thymian (Thymus), Strauchbasilikum (Ocimum) und Bohnenkraut (Satureja). Sie benötigen nicht viel Platz und gedeihen auch im Balkonkasten. Gut kombinieren lassen sie sich mit essbaren Blühpflanzen wie Kapuzinerkresse (Tropaeolum) und Ringelblumen (Calendula). Auch Snackgemüse ist eine passende Begleitung. Im gärtnerischen Fachhandel gibt es vorgezogene, kompakt wachsende Tomaten-, Gurken- und Paprika-Pflanzen speziell für den Balkon. Wer es scharf mag, sollte unbedingt seine eigenen Peperoni anbauen. Auch Pflücksalate, Möhren und sogar Kartoffeln benötigen nicht unbedingt Gartenboden und lassen sich in entsprechenden Gefäßen anbauen.