Qualität, die aufblüht. Deutsche Gärtner setzen auf robuste Frühblüher

Deutsche Gärtnerqualität von Anfang an

Gerade im frühen Frühjahr entscheidet die Qualität der Pflanzen über den Erfolg im Garten. Temperaturschwankungen, späte Fröste und wechselhafte Wetterbedingungen stellen hohe Anforderungen. Durch die enge Zusammenarbeit von Züchtern und Gärtnern entstehen kräftige Pflanzen mit gesunden Wurzeln, stabilen Trieben und gleichmäßiger Blüte. So zeigt sich die Qualität schon beim Anwachsen, sichtbar in jeder Knospe.

Robuste Frühblüher mit Charakter

Zu den bewährten Vertretern zählen Hornveilchen, Ranunkeln, Blaukissen, Narzissen und Primeln. Sie vereinen Farbvielfalt mit hoher Widerstandskraft und gedeihen zuverlässig in Beeten, Schalen und Balkonkästen. Viele dieser Frühblüher sind zugleich wertvolle erste Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten, wenn das natürliche Blütenangebot noch begrenzt ist.

Narzissen eröffnen den Frühling besonders eindrucksvoll: Ihre klaren, leuchtenden Blüten bringen Struktur und Frische in Pflanzungen und trotzen auch kühleren Temperaturen. Ob im Beet oder im Gefäß – sie stehen sinnbildlich für den Neubeginn der Gartensaison.

Primeln überzeugen durch ihre große Farbpalette und lange Blütezeit. Mit kompaktem Wuchs und hoher Anpassungsfähigkeit eignen sie sich ideal für Schalen, Körbe und Balkonkästen und setzen bereits früh im Jahr lebendige Akzente.

Frühlingshafte Vielfalt im Garten: Narzissen und Primeln sorgen in dekorativen Körben für leuchtende Farben und machen Lust auf die neue Gartensaison. Bildnachweis: GMH/FGJ

Gestaltungsfreiheit mit starken Pflanzen

Hochwertige Frühblüher eröffnen viele Gestaltungsmöglichkeiten. Unterschiedliche Wuchshöhen, Blütenformen und Farben lassen sich harmonisch kombinieren und entwickeln sich gleichmäßig. In Kübeln und Pflanzgefäßen zeigen robuste Pflanzen besonders gut, wie Qualität sichtbar wird: stabil, ausdauernd und formschön. 

Regional gewachsen – Qualität, die bleibt

Frühblüher aus deutschen Gärtnereien stehen für Qualität mit Verantwortung. Sie wachsen regional heran, sind optimal an das heimische Klima angepasst und gelangen über kurze Wege in den Handel. Gleichzeitig bieten sie frühen Insekten verlässliche Nahrung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. So verbinden robuste Frühblüher aus regionaler Produktion gestalterische Vielfalt mit ökologischem Mehrwert und machen „Qualität, die aufblüht“ im Frühjahr in jeder Blüte sichtbar. (GMH/FGJ)

Frühblüher richtig auswählen

  • Kräftiger Wuchs: Kompakte Pflanzen mit gesundem Blattwerk sind widerstandsfähig.
  • Gut durchwurzelte Ballen: Sichern schnelles Anwachsen und gleichmäßige Entwicklung.
  • Deutsche Herkunft: Regional gewachsen und optimal an das heimische Klima angepasst.
  • Robuste Sorten: Blühen zuverlässig, auch bei kühlen Temperaturen.
  • Pflege leicht gemacht: Hochwertige Pflanzen danken Aufmerksamkeit mit längerer Haltbarkeit.

Herbstliche Gartenarbeit: Bereiten Sie Ihren Garten auf den Winter vor!

Liebe Kunden,

der Herbst steht vor der Tür und es ist an der Zeit, unseren Garten auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Damit auch im nächsten Frühling alles wieder prächtig blüht, gibt es einige Arbeiten, die im Herbst erledigt werden sollten.

  1. Pflanzen schneiden: Schneiden Sie verblühte Stauden und Sträucher zurück, um Platz für neues Wachstum zu schaffen und Krankheiten vorzubeugen.
  2. Rasenpflege: Mähen Sie Ihren Rasen ein letztes Mal, düngen Sie ihn und vertikutieren Sie, um Moos und Unkraut zu entfernen.
  3. Laub entfernen: Entfernen Sie regelmäßig Laub von Wegen, Rasenflächen und Beeten, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  4. Pflanzen schützen: Decken Sie empfindliche Pflanzen mit Vlies oder Laub ab, um sie vor Frost zu schützen.
  5. Kompostieren: Nutzen Sie die herabgefallenen Blätter und abgeschnittenen Pflanzenteile für die Kompostierung, um im nächsten Jahr natürlichen Dünger zu erhalten.

Bei Fragen oder für weitere Tipps stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Herbstlicher Garten / Leonardo.Ai

MEHR ALS NUR SCHÖN:

DIESE ROBUSTEN BALKONPFLANZEN SIND GUT FÜR INSEKTEN

(GMH/FGJ) Jetzt ist Pflanzzeit für den sommerlichen Balkon. In den Gärtnereien gibt es pflegeleichten Gewächse in Hülle und Fülle, die über Wochen und Monate mit ihren Blüten das eigene Zuhause verschönern. Allerdings geht es immer mehr Menschen bei der Bepflanzung von Balkon, Terrasse und Beet nicht mehr allein um das Aussehen, sondern auch um Nachhaltigkeit und Nutzen. Insektenfreundliche Sommerblüher werden deshalb immer häufiger nachgefragt.

Eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen ist Goldmarie (Bidens). Die blühfreudige Balkonblume wächst buschig und öffnet von Mai bis Oktober eine Vielzahl goldgelber Sternblüten. Diese überstehen selbst längere Regenfälle unbeschadet. Ebenfalls zu der Familie der Korbblüter zählt das Husarenknöpfchen (botanischer Name: Sanvitalia). Bei der Pflanze sitzen gelbe Blüten mit einer dunklen Mitte über sattgrünem Laub. Husarenknöpfchen wachsen je nach Sorte buschig oder mit überhängenden Trieben und eignen sich zum Beispiel gut zum Bepflanzen einer Ampel.

Schöne Blüten mit Mehrwert: Das Angebot an bienenfreundlichen Gewächsen für den Balkon ist groß. Jetzt ist Pflanzzeit für Sommerblumen aus deutschen Gärtnereien. Bildnachweis: GMH/FGJ

Einen betörenden Duft verströmt die Vanilleblume (Heliotropium). Die Blühpflanze erfreut nicht nur den Menschen, sondern lockt von Mai bis September auch zahlreiche Schmetterlinge, Bienen und andere Bestäuber an. Auf dem sonnigen Balkon findet die Andenpflanze einen idealen Standort. Auch die Katzenminze (Nepeta) gehört zu den Sommerblumen mit Mehrwert. Die blauvioletten Blüten liefern viel Nektar und verbreiten einen aromatischen Geruch, der Schädlinge fernhält und Katzen anzieht. Ebenfalls blau sind die Blütenstände der Blauen Fächerblume (Scaevola). Je fünf Blütenblätter bilden hier einen Halbkreis. Wegen ihrer langen Triebe eignet sie sich gut als Hängepflanze, die ausdauernd von Mai bis Oktober blüht. Sonnig bis halbschattig ist der ideale Standort von Männertreu (Lobelia). Eine Vielzahl an kleinen blauen oder weißen Blüten lockt von Mai bis September Hummeln und andere Nahrungssuchende an.

Als robuste und pflegeleichte Balkonpflanze eignet sich die Färber-Kamille (Anthemis) auch für Menschen ohne grünen Daumen. Die Blüten in Weiß oder Gelb ähneln Margeriten. Toll sieht sie zum Beispiel in Kombination mit Steppen-Salbei (Saliva) aus. Er ist im Gegensatz zu Küchen-Salbei nicht essbar, bildet dafür von Juni bis August besonders schöne Blütenkerzen in Violett, Blau, Rosa und Weiß.
Durch die lange Blütezeit und den tollen Duft der lila Blüten eignet sich auch Lavendel (Lavendula) hervorragend für einen bienenfreundlichen Balkon. Die mehrjährige Pflanze liebt einen sonnigen Standort und blüht von Juni bis August. Als insektenfreundlich gelten außerdem unter anderem Eisenkraut (Verbena), Elfenspiegel (Nemesia), Zinnien (Zinnia), Ziertabak (Nicotiana), Löwenmäulchen (Antirrhinum), Studentenblume (Tagetes) und andere Balkonpflanzen mit ungefüllten Blüten.

Essbares aus dem Balkonkasten
Kräuter sind in der Regel pflegeleicht und zudem noch essbar. Ihre Aufzucht gelingt auch ohne viel Pflanzenerfahrung. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass Insekten die zarten Blüten der aromatischen Gewächse mögen. Gut geeignet sind unter anderem Oregano (Origanum), Thymian (Thymus), Strauchbasilikum (Ocimum) und Bohnenkraut (Satureja). Sie benötigen nicht viel Platz und gedeihen auch im Balkonkasten. Gut kombinieren lassen sie sich mit essbaren Blühpflanzen wie Kapuzinerkresse (Tropaeolum) und Ringelblumen (Calendula). Auch Snackgemüse ist eine passende Begleitung. Im gärtnerischen Fachhandel gibt es vorgezogene, kompakt wachsende Tomaten-, Gurken- und Paprika-Pflanzen speziell für den Balkon. Wer es scharf mag, sollte unbedingt seine eigenen Peperoni anbauen. Auch Pflücksalate, Möhren und sogar Kartoffeln benötigen nicht unbedingt Gartenboden und lassen sich in entsprechenden Gefäßen anbauen.

Eine Gärtnerei (fast) wie früher!

Wir sind eine traditionelle Gärtnerei, in der die meisten der verkauften Beet- und Balkonpflanzen hier in unseren Gewächshäusern gewachsen sind. Im Gegensatz zu früher, wo noch selbst ausgesät wurde, b.z.w. Stecklinge geschnitten wurden, werden heute Jungpflanzen von spezialisierten Gärtnereien zugekauft, hier eingetopft und bis zum Verkauf herangezogen. Dies stellt sicher, dass immer die neuesten Arten in unserem Sortiment sind. Bei wenigen Kulturen, die für uns wirtschaftlich keinen Sinn machen sie von klein auf im Betrieb zu pflegen, bekommen wir einige Wochen vor dem Saisonbeginn sogenannte Rohware. Das sind Pflanzen im Endtopf, kurz vor Beginn der Blüte. Und bei ganz wenigen Arten, sowie Pyramiden und Hochstämme verlassen wir uns auf Spezialisten und kaufen diese Pflanzen verkaufsfertig zu.

Gemüsejungpflanzen, wie die verschiedenen Salat- und Krautarten und gepfropfte Gurken werden vom Gemüse-Spezialisten zugekauft. Tomaten, Paprika und Gurken werden hier im Betrieb ausgesät, getopft und wachsen hier. Die Suche nach den vielerlei von uns angebotenen Sorten wäre zu langwierig und hätte hohe Transportkosten zur Folge. Dies wollen wir, wenn immer möglich, vermeiden. Daher achten wir beim Zukauf auf Regionalität. Eingekauft wird bei den Gärtnerkollegen auf dem Großmarkt in Stuttgart.

Rote Rose = Baccara-Rose?

Für immer noch sehr viele Kunden sind Baccara-Rosen gleichbedeutend mit roten Rosen. Dem ist schon lange nicht mehr so. Wie überall ist es auch in der Pflanzenzucht so, dass es immer Fortschritte gibt. Sei es in Farbe, Duft und Form einerseits, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen natürlich Ertrag, Stabilität, Transportverträglichkeit, Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten und noch vieles mehr.
*Die Edelrose ‚Baccara‘ wurde 1954 von der französischen Gartenbaufamilie Meilland kreiert. Sie zählt nicht nur zu den großen Erfolgen von Meilland, sondern ist mit über 25 Millionen verkaufter Exemplare eine der weltweit erfolgreichsten Sorten überhaupt – nach der Sorte ‚Gloria Dei‘ , welche ebenfalls aus dieser Gärtnerei stammt.

Seit der Sortenschutz 1974 ablief, wird die Rose vom Züchter nicht mehr geführt. Die Verdrängung vom Markt ist vor allem auf ihren geringen Mengenertrag im kommerziellen Schnittrosenanbau zurückzuführen.

Die Baccara-Rose hat im Mittel einen Durchmesser von ca. 8 cm und zeichnet sich neben dem langen Stiel besonders durch ihre tiefrote Blütenfarbe aus. Zwar geht von den einzeln stehenden gefüllten Blüten (72–82 Blütenblätter) nur ein leichter Duft aus, doch die Farbe der Knospen verändert sich nach dem Aufgehen nicht mehr; mit dieser Eigenschaft wurde sie eine der beliebtesten Schnittrosen, die jahrzehntelang in „jedem“ Brautstrauß vorhanden war. Sie ist allerdings nicht winterhart (USDA-Zone 7b) und wurde daher in Deutschland vorwiegend im Gewächshaus als Schnittblume kultiviert.

Meilland führte den Nachfolger ‚Black Baccara‘ ein – eine zutiefst dunkelrote Variante, die in Rotschwarz übergeht. Auch sie wird vor allem im Schnittblumenhandel angeboten, wurde jedoch nicht so erfolgreich wie Baccara. Sorten wie ‚Grand Prix‘ (Select Roses B.V.) sind Neuzüchtungen der letzten Jahre, die eine ähnliche Blütenform und -farbe aufweisen, jedoch etwas ertragreicher sind.* * = Quelle: Wikipedia

Die derzeit aktuellste und am häufigsten angebaute Nachfolgesorte ist ‚Red Naomi‘.
*Ihre Merkmale sind hervorragend: Sie ist die Rose mit einer perfekten roten Farbe, die eine weiche, samtige Schattierung zeigt. Sie zeigt eine gute Transportfähigkeit, bleibt bei kühler Lagerung lange frisch und hat ein langes Vasenleben.

Red Naomi Bildquelle: rednaomi.com

Die Red Naomi Rose hat einen großen Blütenkopf und kann bis zu 80 Blütenblätter pro Blüte haben. Red Naomi Rosen sind die einzigen kommerziell gezüchteten roten Rosen, die duften – ihr Duft ist subtil und süß.* *=Quelle: rednaomi.com